Bienenschwarm in Robinie

Eine wahre Geschichte

12. Juni 2021

Liebe Freunde von APIS-Z,
Liebe Honig- und Bienenliebhaber,

Heute erzähle ich euch eine Geschichte.

Diese Geschichte trage ich schon lange in meinem Kopf und in meinem Herzen. Sie ist inspiriert von der amerikanischen Biologin und Autorin Norie Huddle und ihrem Buch Butterfly – A tiny Tale of Great Transformation (1990) und basiert auf dem, was mir persönlich als Biologe und Imker dazu in den Sinn kommt.

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Es ist dies eine wahre Geschichte, die tagtäglich in jedem Bienenstock der Welt tausendfach passiert. Sie erzählt uns, wie ich meine, von einer großartigen Wahrheit, die wir so leicht vergessen und die doch unser Leben grundlegend verändern kann.

Vielleicht mussten wir Menschen lernen aus Büchern zu lesen, weil wir es verlernt haben, in der Natur zu lesen. Die Natur umgibt uns wie ein offenes Buch, das an Tiefe und Weisheit ohne gleichen ist. Und nun ist es mir eine große Freude, euch daraus ein kurzes Kapitel vorlesen zu dürfen.

Ein wenig muss ich euch aber warnen: diese Geschichte ist aufregend und spannend und sie ist auch ziemlich grausam. Aber habt keine Angst: sie geht gut aus und sie ist eine wunderbare Ermutigung für alle, die aufbrechen wollen und auch das Verzagen nur zu gut kennen.

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Es war einmal und es ist jeden Tag wieder, da leben viele Tausend Bienen dicht zusammengedrängt im Bienenstock. Es ist stockdunkel darin, aber es ist warm und duftet herrlich nach den Honigwaben, die eine neben der anderen von der Decke hängen. Es sind so viele Bienen, die sich da auf den Waben tummeln, dass einem unwissenden Beobachter, dem es gelänge einen Blick in das Innere des Bienenstocks zu werfen, schwindelig werden könnte angesichts dieses scheinbar chaotischen Gewusels. Denn er weiß nicht und er sieht nicht, wie jede einzelne Biene in diesem Moment einer ganz bestimmten Aufgabe nachgeht. Er ahnt nichts von der virtuosen Kommunikation der Bienen untereinander und ihrer fein abgestimmten Zusammenarbeit bei allen Handlungen.

Der überwiegende Großteil aller Bienen in dem Stock sind Schwestern und Halbschwestern. Doch der Bienenstock ist kein reines Mädcheninternat mit fünfzigtausend Mädels oder mehr, denn da gibt es auch noch eine zahlenmäßig weit kleinere Gruppe an Burschen, bummelige, sensible Jungs, die mit ihren großen schwarzen Augen sofort auffallen wenn sie auf den Waben herumlaufen, die aber im übrigen keinerlei Interesse an irgendeiner Mitarbeit im Bienenstock zeigen, ja nicht einmal in der Lage sind, sich selbst zu füttern und um nicht hungern zu müssen auf die liebevolle Hilfe ihrer Schwestern angewiesen sind. Sie genießen das dolce fa niente im Honigparadies und machen als exzellente Flieger, die sie sind, regelmäßig ihre Junggesellenausflüge, bei denen sie sich in luftige Höhen schwingen, um sich weit oben über dem Land zu tausenden zu treffen und von erotischen Eskapaden zu träumen (doch das ist wieder eine andere Geschichte ...).

Alle Bienen im Bienenstock, die Mädels wie die Buben haben eine gemeinsame Mutter, man nennt sie die Königin. Sie wird von allen geschätzt und verehrt. Stets ist sie umringt von ihrem Hofstaat, einer Gruppe von Bienen, die sich rührend um sie kümmern und ihr jeden Wunsch vom Rüssel ablesen. Jeden Augenblick stecken sie ihr ein Tröpfchen von dem wundersamen Königinnenfuttersaft zu, der ihr magische Kraft verleiht. Diesem ganz besonderen Trunk allein verdankt sie ihre Sonderstellung im Bienenvolk. Er bewirkt, dass sie als einzige zur Königin wird und nicht eine einfache Arbeiterin bleibt und auch macht er, dass sie ein für Bienen biblisches Alter von fünf Jahren erreichen kann.

Ihre Rolle im Bienenvolk ist wahrlich königlich. Sie ist überragend wichtig für alle. Denn sie alleine kann Eier legen, aus denen dann wieder junge Bienen entstehen. Ihr verdankt das Bienenvolk seinen andauernden Fortbestand. Unermüdlich stolziert sie in spiralförmigen Runden über die Wabe und inspiziert die fein herausgeputzten leeren Wabenzellen. Einige ihrer Töchter, ein paar junge Bienen, deren Aufgabe gerade das Zellenputzen ist, haben zuvor hervorragende Arbeit geleistet und alle passenden Zellen sorgfältig gesäubert und anschließend mit einem Hauch von Propolis zum Schutz vor Krankheitskeimen ausgekleidet. Jetzt glänzen diese Zellen geradezu vor Sauberkeit und Vorfreude, Kinderstube für die nächste Generation junger Bienen zu sein. Die Königin schreitet nun langsam und würdevoll über die Wabe und sobald ihr eine herausgeputze Zelle gefällt, und sie gefallen ihr fast alle, bleibt sie stehen und steckt ihren langen schlanken Hinterleib in die Zelle, ganz tief versenkt sie ihn bis sie den Zellenboden berührt, und dann: ein sanfter Druck, ein kurzes Zittern und still und leise gleitet ein winzig kleines Ei in Form eines glasklaren dünnen Stäbchens aus ihr heraus. Dieses zarte Gebilde bleibt am Boden der Zelle kleben, die Königin zieht ihren Hinterleib wieder heraus und schreitet weiter bis sie, nur wenige Augenblicke später, bei der nächsten Zelle schon das nächste Ei legt. Das ist ihre königliche Aufgabe: Tausend Eier und mehr legt sie Tag für Tag und schafft so ständig die Basis für neues junges Leben im Bienenstock.

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Das, ihr Lieben, ist also die Welt in der unsere Geschichte spielt. Denn die eigentliche Geschichte, die ich euch erzählen möchte, beginnt erst jetzt. Sie handelt von diesem kleinen Ei und was daraus geworden ist. Sie spielt sich im Stockdunklen ab, im verstecktesten Winkel, im Herzen eines jeden Bienenstocks, am Boden einer Wabenzelle. Tausendfach, heute, gestern, morgen, jeden Tag im Frühjahr und Sommer, seit zig Millionen von Jahren.

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Aufrecht und alleine steht das stäbchenförmige Ei am Grunde der Zelle, wie am Boden eines kleinen Brunnenschachts. Von wohliger Brutnestwärme umgeben verwandelt sich das Innere des Eis, langsam still und unbemerkt von den vielen tausend Bienen, die darüber hinweg laufen. Am dritten Tag bricht die Hülle und eine winzig kleine Larve schlüpft aus dem Ei. Für uns Menschen kaum sichtbar, so klitzeklein ist sie, ein zartes Würmchen, weich wie ein Tropfen Wasser und durchsichtig wie Glas. Die Bienen haben es sofort bemerkt, dass hier am Grund der Zelle etwas passiert ist. Von nun an werden sie sich von früh bis spät, Tag und Nacht um dieses zarte Geschöpf kümmern. Kaum ist die Larve geschlüpft, schon steckt eine Ammenbiene ihr Köpfchen tief in die Zelle und versorgt die Kleine mit dem ersten Tröpfchen von weißem Futtersaft, das sie aus einer eigens dafür von der Natur geschaffenen Drüse am Kopf hervor gebracht hat. Es ist die Muttermilch der Bienen. Von nun an wird die junge Larve ohne Unterbrechung gefüttert. Kaum zieht sich die Ammenbiene aus der Zelle wieder zurück, schon ist die nächste da und gibt ein weiteres Tröpfchen von der wunderbaren Bienen-Muttermilch. Und dann die nächste und die nächste. Das kleine Würmchen kann die vielen Tröpfchen gar nicht so schnell aufsaugen und schon bald schwimmt es im Futtersaft.

Es ist das reinste Fressparadies! Die Larve ist rundum umgeben von köstlichem, wertvollem Futter und hat nichts anderes zu tun, als zu saugen und zu schlucken. Nie versiegt der Futterstrom, immer geht es weiter. Und sie wächst rasant, wird dicker und länger. Schon wird es ihr zu eng in ihrer Haut, da wächst ihr eine neue und die alte streift sie ab. Diese Häutung wiederholt sie nun Tag für Tag. Was für ein Leben: fressen – wachsen – alte Haut wegwerfen – fressen – wachsen – wegwerfen – fressen – wachsen – wegwerfen ... Ab dem dritten Tag wird die Nahrung umgestellt. Nun bekommt die Larve keine Muttermilch mehr stattdessen aber einen überaus nahrhaften und wertvollen Brei aus Nektar und Blütenpollen. Das ist die wertvollste Nahrung, die die Natur hervorbringen kann. Wir Menschen nennen diese ganz besondere Mischung Ambrosia. Und das ist auch die Nahrung der griechischen Götter, die am wolkenverhangenen Gipfel des Olymps wohnen. Allein diesem Ambrosia verdanken die Göttlichen ihre Unsterblichkeit.

Mit dem Besten der Natur, und das im großen Überfluss, wird die Larve, die nun schon dick und fett geworden ist, weiter gefüttert. Ach, ist das ein Leben! Fressen und wachsen und noch mehr fressen und noch mehr wachsen. Es fühlt sich so gut an. Was für ein Erfolgsmodell!

Sie wächst so rasant, dass ihr die sechseckigen Stube, in der sie da zusammengerollt am Boden liegt, schon bald zu eng wird. Da streckt sie sich, richtet sich ein wenig auf und hat nun wieder etwas mehr Platz und kann weiter fressen und weiter wachsen. Und schon platzt sie wieder aus ihrer alten Haut. Und immer weiter: fressen und wachsen, fressen und wachsen. Es ist ein Rausch. So könnte es ewig weitergehen!

* * *

Doch dann, ganz unerwartet und ohne Vorwarnung passiert etwas. Die nun schon fleischig prall gewordene Larve ahnt noch nichts von der bevorstehenden Katastrophe. Wie immer bekommt sie ihr köstliches Futter serviert, diesmal sogar eine extra große Portion. Sie schluckt und schluckt, denn das kann sie perfekt, das ist ihre Bestimmung, das hat sie immer schon gemacht, ja dadurch ist sie so stark und prächtig geworden. Und beschäftigt mit Saugen und Schlucken, und bis in die letzte Zelle hinein erfüllt von dem Wohlgefühl, es gut erwischt zu haben im Leben, merkt sie gar nicht, wie die immer fleißigen und vom großen Bienengeist klug geführten Bienenschwestern beginnen ihre Zelle von außen mit Wachs zu verschließen. Und schon nach kurzer Zeit ist der Deckel zu. Die Larve, noch ganz damit beschäftigt, die letzten Tröpfchen Futter aufzusaugen, hat davon noch gar nichts bemerkt.

Nun ist sie so dick und fett, dass sie die gesamte Zelle ausfüllt und sich nur schwer noch rühren kann. Kaum ist der letzte Tropfen geschluckt, schon macht sich Hunger bemerkbar. Was ist das jetzt? Wo bleibt das Futter? Eine Panne? Kurz durchhalten, es wird gleich weiter gehen!

Doch der Deckel bleibt tatsächlich zu. Und es kommt nichts mehr herein. „Was denn?“ Denkt sich die Larve nun schon einigermaßen beunruhigt. „Es muss weiter gehen, es ist immer weiter gegangen.“ Was soll sie denn jetzt tun? Der Hunger wird nagender und ganz langsam wächst in ihr ein sehr unangenehmes und bisher nicht gekanntes Gefühl: Angst. Schleichend kriecht sie in jede ihrer Körperzellen. Der arme Wurm! Wo ist ein Ausweg? Ihre Welt, darin sie unentwegt und so unbeschwert ständig gewachsen ist, die einzige Welt, die sie kennt, fühlt sich plötzlich so furchtbar eng an, und kein Ausweg ist in Sicht. Der Deckel ist und bleibt zu. Was gerade noch das reine Paradies war, ist plötzlich ein enges Gefängnis. Wie kann es nur weiter gehen? Es muss doch weiter gehen. Der Hunger wird nagender und die Verzweiflung größer.

Sie windet sich in ihrem engen Gefängnis. „Fressen und wachsen: das ist mein Leben! Es ist doch so ideal gelaufen bisher. Das kann doch nicht plötzlich vorbei sein?“

Der Hunger ist so groß, und Verzweiflung übermannt die Larve. Sie erkennt, ihre Lage ist ausweglos und sie ermattet immer mehr. Sie weiß nun, bald geht es zu Ende mit ihr. Und so nimmt sie ihre letzten Kräfte zusammen und spinnt sich ein Leichenhemd aus zartem Seidenfaden, bis ein hauchdünner weißer Kokon sie umhüllt.

Dann wird sie ganz still und stirbt.

* * *

Im Inneren der sterbenden Larve herrscht riesengroße Aufregung. Jede Körperzelle ist in heller Panik. „Wenn die Larve stirbt, ist es aus mit uns!“ rufen sie. Chaos herrscht nun, niemand sorgt mehr für Ordnung. Alle Organe, Muskeln, Magen und der Darm lösen sich auf. Da ist keine Struktur mehr, nur noch ein Brei von ungeleiteten Zellen, die nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Todesangst und Festhaltenwollen an einer verlorenen Welt, das ist alles, was die nun planlos herumirrenden Zellen noch ausmacht.

Und mittendrin in diesem Aufruhr schwimmt eine kleine Zelle, die ruft ihren panischen Schwestern mit zarter Stimme zu: „He, ich hatte einen Traum, hört mal alle her!“ Doch niemand nimmt sie wahr. Und sie ruft wieder, nun mit etwas mehr Vehemenz in der Stimme: „Wollt ihr den Traum nicht hören?“ Keine beachtet sie. Und wieder und wieder ruft sie. Eine Panikzelle, die gerade in der Nähe zittert, schnauzt sie an: „Du Spinner, träum’ weiter, aber lass uns in Ruhe. Siehst du nicht, dass wir gerade massive Probleme haben?“

Da taucht noch eine Zelle auf, die ganz verzückt in dem großen Tumult vor sich hin murmelt: „Ich hab ein Bild gesehen. Das war so wunderschön und hell.“ Und dann fällt noch eine Zelle aus der Reihe, die spricht: „Ich hab da eine Idee, ich sehe was ganz Großes“. Und langsam fallen sie auf, die Verrückten, die so gar nicht in den Strom passen. „Lasst sie spinnen,“ sagen die einen. „Die da, mit ihren absurden und naiven Ideen, das ist ihre Art, mit der Angst fertig zu werden.“ Andere aber sagen: „Nein, die sind nicht harmlos. Gerade jetzt müssen wir uns alle gemeinsam anstrengen, dass wir diese große Krise überstehen. Fressen ist alternativlos. Nur so können wir wieder stark werden und weiter wachsen! Diese Fremdkörper mit ihren kruden Ideen sind gefährlich, ja brandgefährlich!“ Und schon rücken die Abwehrzellen der Larve aus und beseitigen die Außenseiter. Weg sind sie. „Gemeinsam sind wir stark“ ruft der Chor der hungernden Larvenzellen. Ja, das Immunsystem der alten Larve funktioniert noch aber es kriegt nun immer mehr zu tun, denn allerorts erscheinen jetzt so eigenartige Zellen mit einer neuen Idee. Eigentlich sind sie immer schon da gewesen - die amerikanische Biologin Norie Huddle nennt sie Imagozellen - doch bisher haben sie ein so verstecktes Dasein geführt, dass sie niemandem aufgefallen sind und der verwöhnten Larve keine Probleme bereitet haben. Jetzt in der großen Not tauchen sie allerorts auf, wie die kleinen Schwammerln in der Wiese nach einem warmen Sommerregen.

Alle diese Zellen tragen eine neue Idee in sich. Sie träumen von einem völlig anderen Leben. Noch können sie sich nicht ausmalen, wie dieses genau aussehen wird, aber sie spüren, dass es kommt. Und eine tiefe Sehnsucht treibt sie an. Immer heftiger wird nun die Gegenwehr des alten Larvenkörpers und er bekämpft das Neue, wo immer es geht. Doch immer öfter werden jetzt auch alte Larvenzellen von der neuen Idee infiziert und sie verwandeln sich in Imagozellen. Je mehr die Larve dagegen vorgeht umso mehr neue Zellen entstehen aus ihrem zerfallenden Körper. So geschieht das Wundersame, dass die Larve, indem sie die Veränderung bekämpft, diese gleichzeitig kräftig befördert.

Bald passiert das Wachstum des Neuen schneller als die Abwehr der Larve reagieren kann. Die kleinen und bisher recht einsamen, verträumten Zellen beginnen sich zusammen zu schließen, sie bilden kleine Klumpen und diese beginnen Gruppen zu bilden und schon ist ein langer Faden von in Haufen verklumpter Zellen entstanden, die jetzt untereinander Informationen austauschen. Rundum löst sich das Alte völlig auf, doch die Imagozellen finden immer mehr zueinander.

* * *

Und dann, plötzlich ist der eine alles entscheidende Moment da. Mit einem Schlag begreift dieser Faden von verbundenen Zellen, dass er etwas ist. Etwas anderes als die Larve. Etwas völlig Neues! Und mit dieser inneren Erkenntnis geht es dann ganz schnell: Er beginnt den alten zerfallenen Larvenkörper von innen zu verwandeln.

Diese Erkenntnis ist die eigentliche Geburt der Biene. Jede Imagozelle kann jetzt ihre eigene Aufgabe übernehmen. Für jede Zelle ist etwas zu tun, alle sind wichtig. Und jede Zelle beginnt das zu tun, wo es sie am meisten hinzieht. Und alle anderen Zellen, auch die alten Larvenzellen, denn die sind inzwischen eine nach der anderen zu Imagozellen geworden, unterstützen sie darin, genau das zu tun.

Die Larve hat sich in ein völlig neues Wesen verwandelt, in eine Biene.

Zwölf Tage hat dieses Drama der vollständigen Verwandlung gedauert, dass sich im Dunklen der verschlossenen Zelle ereignet hat. Am Ende wird die Biene ihre letzte Hülle aufsprengen, die Zelle verlassen und schon bald darauf ins Freie fliegen, ins strahlende Sonnenlicht hinaus. Und dort werden duftende Blüten in allen Farben sie locken mit süßen Versprechungen. Und die Biene wird zu ihnen kommen und sich großzügig beschenken lassen mit kostbarem Nektar und Blütenstaub und sie wird ihrerseits die Blüten reichlich beschenken durch ihre Bestäubung, sodass ihnen Früchte und neue Samen wachsen werden.

So geschieht es tausendfach, heute, gestern, morgen, jeden Tag im Frühjahr und im Sommer, seit zig Millionen von Jahren.

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Text: Roland Berger

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